Der DAX 30 wird zum DAX 40

Der deutsche Leitindex DAX bekommt zehn weitere Mitglieder. Anleger können von der guten Gewinnlage der Unternehmen profitieren.

Ein Ende des Konjunkturzyklus ist derzeit nicht absehbar. Nach Einschätzung des Fondspartners der Genossenschaftsbank Unterallgäu eG bleibt die gute Gewinnlage bei den Unternehmen erhalten. Mit steigenden Gewinnen sollte sich somit auch die positive Entwicklung beim DAX fortsetzen.

Seit seiner ersten Notierung am 1. Juli 1988 umfasste der deutsche Leitindex DAX die 30 größten deutschen Unternehmen, gemessen an der sogenannten Marktkapitalisierung. Diese auch als Börsenwert bezeichnete Bemessungsgrundlage gibt an, wie hoch der aktuelle Wert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines Unternehmens ist. Nun baut die Deutsche Börse den wichtigsten deutschen Aktienindex aus. Im September 2021 steigen zehn Unternehmen aus dem MDAX, dem Index für mittelgroße Unternehmen, als zusätzliche Mitglieder in den DAX auf.

Auch Union Investment ist der Auffassung, dass dies die Attraktivität und die Qualität des Index verbessere. Der DAX sei nun breiter aufgestellt, enthalte mehr Branchen und repräsentiere dadurch etwas besser die aktuellen Wirtschaftsstrukturen. Die Experten der Fondsgesellschaft erläutern: „Es kommt eine Reihe von Unternehmen hinzu, die in ihren jeweiligen Geschäftssegmenten international sehr gut positioniert sind und daher ein hohes strukturelles Wachstum aufweisen können. Im bisherigen DAX 30 agierten dagegen viele der Indexmitglieder in sogenannten ‚reifen Märkten‘, die ein zyklischeres operatives Geschäft haben und weniger wachsen können.“ Für die zehn DAX-Aufsteiger bedeute dies zudem mehr Sichtbarkeit, was etwa auch bei der Ansprache internationaler Investoren helfe.

Für einen in deutsche Standardwerte investierenden Fonds dient der DAX häufig als Vergleichsindex. Mit der Erhöhung der Zahl der Unternehmen von 30 auf 40 verlieren bisherige Indexschwergewichte etwas an Bedeutung. Für einen aktiven Fondsmanager wie Union Investment ist dies von Vorteil, denn es erleichtert die Übergewichtung der größten DAX-Titel.

Wer sich für Fondsanlagen interessiere, den informiert die Genossenschaftsbank gerne über Chancen und Risiken oder Alternativen.