Impfschäden mitversichert

Leistungen bei schwerwiegenden Nebenwirkungen

Deutschland impft sich gegen das Corona-Virus.

Während die meisten ungeduldig auf den kleinen Pieks warten, überlegen andere noch, ob sie sich überhaupt impfen lassen sollten und ob der Impfstoff sicher ist: Wird der Impfstoff mir auch bekommen?

Die R+V kann zwar nicht die Sicherheit des Impfstoffs garantieren, aber immerhin die Furcht vor den finanziellen Folgen eines Impfschadens mildern. Denn in den aktuellen Tarifen der Risiko-UnfallPolice 2019 sind Impfschäden mitversichert. Das gilt übrigens bei allen Impfungen gegen Infektionen von Mumps und Masern bis zum Corona-Virus.

Gleiche Leistungen wie bei einem Unfall
Doch was genau ist ein Impfschaden? Laut Robert-Koch-Institut handelt es sich dabei um eine über das übliche Maß einer Impfreaktion hinausgehende Gesundheitsbeeinträchtigung. Ganz normal und völlig harmlos sind eine Rötung und Schwellung der Einstichstelle ebenso wie Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen. Bei einem anerkannten Impfschaden hingegen werden die gleichen Leistungen aus der Risiko-UnfallPolice gezahlt, die auch bei einem Unfall fällig werden, z. B. eine Invaliditätsleistung.

Bislang keine schwerwiegenden Folgen
Übrigens: Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass bei den neuen mRNA-Impfstoffen bislang keine schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen aufgetreten sind. Ob später seltene Nebenwirkungen auftreten werden, kann man erst erfahren, wenn Millionen Menschen geimpft sind. Das ist bei jedem Impfstoff und jedem Medikament so.

Altverträge prüfen und eventuell umstellen
Wichtig: Wer bereits vor einigen Jahren eine Risiko-Unfallversicherung abgeschlossen hat, sollte prüfen, ob Impfschäden eingeschlossen sind. Ansonsten einfach auf die aktuellen Tarife und Bedingungen umstellen.